Floripa (1.9. – 7.9. 2006):



Nach der einen Woche Uni war nämlich wieder eine Woche vorlesungsfreie Zeit. Warum? Keine Ahnung, aber in dieser Woche lag zumindest auch der Unabhängigkeitstag Brasiliens, der 7.September.
Auf jeden Fall haben wir uns dann am Freitagabend nach Florianopolis aufgemacht, von den
Einheimischen liebevoll „Floripa“ genannt. Floripa ist eine Stadt auf der Ilha de Santa Catarina und ist eine ziemliche Bonzen- und Touristengegend. Viele reiche Brasilianer haben dort einen Zweitwohnsitz. Dort ist es aber auch schön, mein lieber Scholli! Es gibt 42 traumhafte Strände mit Sufer-Weltmeisterschaftswellen, idyllische Dünenlandschaften und eine malerische Lagune im Herzen der Insel. Das alles haben wir besucht und bestaunt (natürlich nicht alle 42 Strände, aber die Lagune und die Dünen und so…)Aber dies war nicht der eigentliche Grund, warum wir uns Florianopolis als nächstes Reiseziel ausgesucht hatten. Zwischen August und November zieht es nämlich jährlich duzende von
Glattwalen an die Küsten Südbrasiliens um in den wärmeren Gewässern des Atlantiks ihre Jungen zur Welt zu bringen. Und nach langem hin und her ist es uns am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Floripa doch noch gelungen einer Whale-Watching-Tour beizuwohnen. Auch ein ziemlich überwältigendes Erlebnis einen 15 Meter großen Glattwal 8 Meter am Boot vorbeischwimmen zu sehen. Da kommt einem das Boot wie eine Walnussschale im reißenden Ozean des Lebens
vor…(das ist nur ein Witz für Barthels Freunde).Erwähnenswert ist selbstverständlich noch, dass sich unserer Vierergruppe (Jens ist zuhause geblieben und hat ’nen Affen gesucht?!??!?) noch Manu, eine Freundin von der Franzi und deren Freundin, Sabine, angeschlossen haben. Die beiden machen seit nun einer knappen Woche ein Auslandssemester in Florianopolis und frei nach der Weisheit „Die Welt ist ein Dorf“ haben wir sie am zweiten Tag ohne vorherigen Kontakt in der Stadt getroffen. Verrückt, nich wahr!!
Donnerstagabend sind wir dann wieder zurück nach Ribeirao Preto. Und nun wird ab Montag wieder der Uni-Alltag beginnen.
Das war’s fürs erste.
Fühlt euch von uns gegruschelt daheim-gebliebene, bemitleidenswerte, vom-Wetter-geplagte Freunde und Freundinnen, Bekannte und Bekanntinnen, Eltern und noch Ältere, Geschwister und Gebrüder, sowie an alle die schon mal von uns gehört haben!

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