Rio de Janeiro (4.10 - 7.10.06)
Kaum in Ribeirão angekommen, zog´s uns auch schon wieder weg.
Nach einer weiteren mehr oder weniger schlaflosen Nacht im Bus, sind wir am Donnerstagmorgen in Rio angekommen.
Nachdem wir in einem Hostel in Botafogo Quartier bezogen hatten (mittlerweile klappt das schon viel schneller), ging´s gleich an den Strand der Straende: die Copacabana!
Allerdings ist die Copacabana nicht unbedingt das was man sich vorstellt. Keine Capoeira-Taenzer, kein Glammer & Samba, nicht mal Palmen! Einzig und allein der Blick auf den Zuckerhut entschaedigt den sonst ziemlich haesslichen, ueberfuellten Strand.
Wieder im Hostel angekommen, machten wir den unglaublichen Fund eines Sandwich-Makers und damit war das Abendessen gerettet.

Gegen spaeter machten wir uns dann auf ins Alternativ-Kuenstler-Viertel Lapa. Dort sind wir in einen uralten Club (seit 1841), den Clube Democraticos, in dem an diesem Abend eine Live-Band spielte, natuerlich Samba und Forró. Es war genauso, wie man sich ein altes suedamerikanisches "Tanzlokal" vorstellt: riesengrosse Deckenventilatoren, eine hohe Decke, schummriges Licht, tanzende Paerchen...

Am naechsten Tag ging´s auf Sightseeing-Tour. Zuerst zum Christus: mit einer Zahnradbahn fuhren wir eine halbe Stunde durch den Wald aufwaerts. Ab der Endstation ging´s noch einige Treppen hoch, bis wir dann den schoenen Ausblick ueber Rio und natuerlich den gigantischen Christus selbst bewundern konnten.


Dank Daniels Reisefuehrer sind wir in der Naehe vom Corcovado (Berg, auf dem der Christus draufsteht) auf ein "lauschiges Plaetzchen" gestossen. "Es ist ein verstecktes Plaetzchen mit huebschen Kolonialvillen."

Nach dieser kurzen Ruhepause ging´s dann weiter ins Zentrum von Rio zum Bummeln.

Auf dem Rueckweg ins Hostel sind wir nochmal nach Lapa, um uns eine Treppe des Kuenstlers Selaron, der normalerweise nur schwangere Frauen malt, anzuschauen.
Die "Escadaria do Selaron", deren 215 Stufen der Kuenstler mit Kacheln aus aller Welt befliest, war eines der Highlights des Tages.Am letzten Tag unseres Rio-Aufenthaltes hatten wir eigentlich geplant in den Nationalpark Tijuca (mit vielen Wasserfaellen) zu gehen. Leider hat uns mal wieder das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht: es hat den ganzen Tag geregnet (der Zuckerhut war sogar dick in Wolken eingepackt). Das Wetter ist zur Zeit nicht gerade unsere Staerke, koennte vielleicht daran liegen, dass gerade Regenzeit ist!
Also war Alternativ-Programm angesagt: Shopping-Center & Kino.
Unseren letzten Abend verbrachten wir auf dem Feira do São Cristovão (einem traditionellen "Tanzmarkt", der jedes Wochenende stattfindet & wo man allerlei zu essen & Krimskrams kaufen kann). Hier absolvierte Daniel auch seinen mehr oder weniger erfolgreichen 3-Sekunden-Jungfernritt auf einem Rodeobullen (hatten leider keinen Foto dabei!).
Und schon ging´s wieder ab nach good old Ribeirão!

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